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Gemeinde eröffnet demnächst das Café Kinderwagen in der Kemmer Turnhalle

Von links: Fabian von Berg mit Julia Daseke, Maike Evers, Diana Umlauf und Nicol Boldt vor dem Eingang der Kemmer Turnhalle.
Von links: Fabian von Berg mit Julia Daseke, Maike Evers, Diana Umlauf und Nicol Boldt vor dem Eingang der Kemmer Turnhalle.

Wenn ein Baby auf die Welt kommt oder schon ist, dann ergeben sich für betroffene Eltern oft viele Fragen. Das Café Kinderwagen, eine Initiative des Landkreises Hildesheim, ermöglicht Schwangere und Eltern mit ihren Kleinkindern den Austausch und das Gespräch mit Expertinnen.

Das Café ist ein kostenfreies Angebot für (werdende) Eltern im Landkreis im Rahmen der Frühen Hilfen. Besonders nach der Geburt eines Kindes ergeben sich plötzlich viele Fragen. Was können Eltern tun, damit das Baby besser schläft? Welche Beikost empfiehlt sich? Und mit wem können sich junge Eltern austauschen? All diese Fragen sind Themen im Café Kinderwagen.

Ab dem 14. September können Eltern und ihre Kleinkinder aus dem Bereich der Gemeinde Schellerten und darüber hinaus jeden Montag von 9.30 Uhr bis 11 Uhr in der Turnhalle Kemme, Mittelstraße 38,  vorbeikommen, spielen und sich kostenlos, unverbindlich und in angenehmer Umgebung bei einer Tasse Kaffee mit anderen Eltern austauschen. Fachlichen Beistand bekommen die Eltern von der fachkundigen Kinderkrankenschwester Maike Evers. Jetzt stellte die Koordinatorin der Frühen Hilfe, Julia Daseke, vom Landkreis das Konzept im Schellerter Rathaus im Beisein von Bürgermeister Fabian von Berg sowie Diana Umlauf und Nicol Boldt vom verantwortlichen Familienservicebüro der Gemeinde vor.

Damit, so Koordinatorin Daseke, gebe es mit Schellerten nunmehr in allen Kommunen des Landkreises einen derartigen Treffpunkt. Bis zum Jahresende sei in Schellerten noch der Landkreis zuständig und ab dem kommenden Jahr die Gemeinde. Das gelte für die Organisation, die Übernahme der Personal-, Material und allgemeinen Versorgungskosten. „Anmelden muss man sich dafür nicht, sondern einfach nur kommen“, sagt Bürgermeister von Berg. Nach Bedarf würden weitere Fachkräfte zu besonderen Themen wie „Erste Hilfe am Kind“ eingesetzt, ergänzt Maike Evers: „Wir sorgen in diesem Treffpunkt und Netzwerk für einen guten Start ins Leben und geben beim Eltern werden und Eltern sein die notwendige Unterstützung“.        

Text und Foto: Hans-Theo Wiechens

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